{"id":113,"date":"2020-10-11T19:33:46","date_gmt":"2020-10-11T17:33:46","guid":{"rendered":"https:\/\/juliakursawe.de\/?page_id=113"},"modified":"2020-10-14T11:51:06","modified_gmt":"2020-10-14T09:51:06","slug":"meisterschaft","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/juliakursawe.de\/index.php\/works\/baroque-e-motion\/meisterschaft\/","title":{"rendered":"Meisterschaft"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"has-text-align-center\">K\u00f6nigliche Meisterschaft und Musikalisches Opfer<\/h2>\n\n\n\n<h5 class=\"has-text-align-center\">Fl\u00f6tenmusik am Hofe Friedrich des Gro\u00dfen <\/h5>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text has-background\" style=\"background-color:#ffffff;grid-template-columns:28% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img src=\"https:\/\/juliakursawe.de\/wp-content\/uploads\/2020\/10\/Opfer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-557\"\/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<p class=\"has-medium-font-size\"><em>baroque-e-motion widmet dieses Konzert der Liebe zur Musik Friedrich des Gro\u00dfen und l\u00e4sst die Kl\u00e4nge des preussischen Hofes erwachen <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Friedrich der Gro\u00dfe musste viele Jahre der von ihm geliebten Musik und Kunst entbehren. Sein Vater Friedrich Wilhelm I. hatte mit teils brutalen Mitteln seine k\u00fcnstlerischen Neigungen unterbunden. Nach dem Tod des Vaters bestieg Friedrich 1740 den preussischen Thron und konnte nun \u00f6ffentlich ein Kulturleben erbl\u00fchen lassen. <\/p>\n\n\n\n<p>1741 wurde Carl Philipp Emanuel Bach, der zweite \u00fcberlebende Sohn J. S. Bach \u0301s und seiner ersten Frau Maria Barbara, damals einer der ber\u00fchmtesten \u201cClavieristen\u201d Europas, von Friedrich dem Gro\u00dfen als Konzertcembalist in seine Hofkapelle berufen. C. Ph. E. Bach entwickelte einen sehr eigenen Kompositionsstil und gilt als Hauptvertreter des \u201cEmpfindsamen Stils\u201d. Er war der Patensohn des ber\u00fchmten und vielseitigen Komponisten Georg Philipp Telemann. <\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#ffffff\">Im Mai 1747, also 6 Jahre nach der Berufung seines Sohnes, folgte Johann Sebastian Bach einer Einladung des K\u00f6nigs nach Sanssouci.\nDort bekam er von Friedrich II. ein chromatisches Thema zur Improvisation einer Fuge vorgespielt. J. S. Bach improvisierte meisterhaft\neine dreistimmige Fuge, gab sich jedoch bei der Aufgabe, eine sechsstimmige Fuge zu improvisieren, geschlagen.<br>\nNach dieser Begegnung komponierte J. S. Bach mit dem k\u00f6niglichen Thema mehrere Fugen, Kanons und eine Triosonate. Die Sammlung\nerhielt den Titel \u201cMusicalisches Opfer\u201d und J. S. Bach sandte sie dem K\u00f6nig von Preussen zu.\n<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#ffffff\">Franz Benda war bereits 1733 einer Empfehlung Quantz` folgend nach Ruppin in die eigene Kapelle des damals preu\u00dfischen Kronprinzen Friedrich gegangen. Er war das \u00e4lteste \u00fcberlebende Kind in einer sehr musikalischen Familie. 1740 folgte er Friedrich nach Berlin, 1742 erm\u00f6glichte der K\u00f6nig, dass Benda seine Familie nachholte. Er wurde 1771 zum Konzertmeister und 1773 zum ersten Berater in musikalischen Angelegenheiten berufen. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#ffffff\">Carl Friedrich Christian Fasch kam 1756 als Geiger in die Hofkapelle Friedrich II. Er wurde zweiter Hofcembalist und erhielt die Aufgabe, den K\u00f6nig bei seinen Fl\u00f6tenkonzerten zu begleiten. 1791 gr\u00fcndete Fasch die \u201cSinge-Academie\u201d zu Berlin, welche bis heute einen Pfeiler der Berliner Chorwelt darstellt. Von ihm sind nur wenige Kompositionen \u00fcberliefert. Er verbrannte fast alle Werke kurz vor seinem Tod. Es ist gut vorstellbar, dass \u00fcber C. F. Chr. Fasch auch die Musik seines Vaters Johann Friedrich Fasch an den preu\u00dfischen Hof gelangt ist. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f3ed\">C. Ph. E. Bach \u201cHamburger\u201d Fl\u00f6tensonate<br>J. S. Bach Triosonate und weitere St\u00fccke aus dem \u201cMusikalischen Opfer\u201d <br>G. Ph. Telemann Cellosonate<br>F. Benda Violinensonate<br>J. F. Fasch Triosonaten <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-background\" style=\"background-color:#f6f3ed\">Traversfl\u00f6te: Regina Gleim <br>Barockgeige: Kerstin Linder-Dewan <br>Barockcello: Julia Kursawe <br>Cembalo: M\u00e1rton Bors\u00e1nyi <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Foto Friedrich der Gro\u00dfe: Ralf Prokop CC-BY-SA-3.0; CC-BY-SA-3.0-DE<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6nigliche Meisterschaft und Musikalisches Opfer Fl\u00f6tenmusik am Hofe Friedrich des Gro\u00dfen baroque-e-motion widmet dieses Konzert der Liebe zur Musik Friedrich des Gro\u00dfen und l\u00e4sst die Kl\u00e4nge des preussischen Hofes erwachen Friedrich der Gro\u00dfe musste viele Jahre der von ihm geliebten Musik und Kunst entbehren. 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