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Flos Vanus * Adabana

Flos Vanus * Adabana


Was, wenn sich diese beiden begegnet wären?

Flos Vanus * Adabana widmet sich zwei außergewöhnlichen Künstlerinnen um 1600:
Izumo no Okuni – die japanischen Tänzerin und Begründerin des Kabuki-theaters
Isabella Leonarda – die italienische Komponistin barocker Meisterwerke
Beide lebten in einer Ära, in der Frauen noch bedeutende künstlerische Freiheiten hatten – bevor die Künste zunehmend den Männern vorbehalten waren.

Das Programm Flos Vanus * Adabana – „fruchtlose Blume“ – feiert diese kurze Blüte weiblicher Freiheit und erinnert zugleich an ihre Vergänglichkeit mit extrovertierter Verrücktheit und spiritueller Askese.
Es würdigt die Kreativität von Frauen, die ihrer Zeit voraus waren.

Alte Musik, zeitgenössische Kompositionen, Improvisation und Tanz begegnen sich in einem Dialog, der Gegensätze zwischen extrovertierter Verrücktheit und spiritueller Askese, zwischen Vergangenheit und Gegenwart aufgespannt.

Besetzung
Choreographie, Tanz: Yui Kawaguchi
Historische Flöten, Barockgeige, Spinetta: Anna Fusek
Barockcello, Historische Flöte, Stimme, Komposition: Julia Kursawe 

Programm (Auswahl)
Isabella Leonarda – Sonata duodecima a Violino solo
Girolamo Frescobaldi – Toccata Undecima (1637)
Giuseppe Maria Clemens Dall’Abaco – Capriccio 8 für Cello solo
Michio Miyagi – Spring Sea (Haru no Umi)
Julia Kursawe – Näske LAX (2023), Enkelmädchen (2025)
Improvisationen

PREMIERE
soundance festival berlin
14. Juni 2026, Dock 11, Berlin

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